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 | Auer rutschen auf Abstiegsrang Plauen - Der ESV Nickelhütte Aue ist am Sonntag durch eine unnötige 3,5:4,5-Niederlage beim SK König Plauen in der 2. Schach-Bundesliga auf einen Abstiegsplatz gerutscht. Viesturs Meijers und Roman Slobodjan erkämpften gegen Thomas Markowski und Alexander Graf Unentschieden. Remis spielten auch Gunter Spieß, Sebastian Eichner und Ralf Schnabel. Peter Prohaszka gewann souverän gegen Großmeister Lutz Espig. Lutz Diebl stand hervorragend, leistete sich dann aber einen groben Fehler und unterlag. Noch schlimmer erging es Cliff Wichmann, der seinen Gegner eigentlich klar beherrscht hatte. Viesturs Meijers: "So ein Duell darf man nicht verlieren." Quelle: FP vom 17.01.2012 |
Sonntag, 11. Dezember 2011 Quelle: Homepage des SC Forchheim
Zu Gast bei Freunden
Eduard Miller
Beim Auswärtsspiel unserer 1. Mannschaft zeigten sich unsere Gastgeber vom ESV Nickelhütte Aue als echte Sportskameraden. Näheres zum sehr fairen und hilfsbereiten Verhalten hat unser Kapitän FM Manfred Heidrich weiter unten notiert. So ganz nebenbei nahmen wir beim knappen 4,5:3,5 beide Punkte aus dem Erzgebirge mit. Und das, obwohl wir durch den kurzfristigen Ausfall FM Alexander Seybs in Unterzahl anreisen mussten. Für den Abstiegskampf in der 2. Bundesliga Ost bedeutet das ein unerwartetes Weihnachtsgeschenk. ESV Nickelhütte Aue - SC Forchheim 3,5:4,5 GM Viesturs Meijers (2430) - GM Michael Prusikin (2515) remis GM Roman Slobodjan (2460) - GM Vlastimil Jansa (2473) remis GM Peter Prohaska (2563) - Léon Mons (2330) 0:1 IM Voijtech Plat (2382) - FM Alexander Seyb (2234) 1:0 kl. IM Gunter Spieß (2383) - FM Manfred Heidrich (2244) remis FM Sebastian Eichner (2265) - Eduard Miller (2185) 0:1 IM Cliff Wichmann (2292) - FM Dr. Andreas Kräußling (2109) remis Ralf Schnabel (2177) - FM Prof. Dr Robert Weigel (2091) remis
Hier ein kurzer Bericht des Kapitäns FM Manfred Heidrich:
"in den letzten Wettkampf dieses Jahres gingen wir gegen Nickelhütte Aue als klarer Außenseiter - mussten wir doch auf zahlreiche Stamm- und Ersatzspieler verzichten und konnten nur zu siebt antreten! Wegen der unsicheren Witterungslage waren wir (bis auf Robert) schon am Vortag angereist - wenngleich nicht in Aue, sondern in Wilkau-Haßlau, ca. 20 Kilometer nordwestlich von Aue gelegen. In der Pension erwartete uns eine erste Überraschung: es war kein Gastgeber anzutreffen, doch war für uns ein Schlüsselbund bereitgelegt worden. Die Schlüssel führten uns (nach einigem Probieren) zu einem Gästezimmer, in dem weitere Schlüssel deponiert waren. Die These, wir befänden uns womöglich in einem (Computer-)Adventure, und die Schlüssel würden Truhen mit Schätzen öffnen, wurde aber wieder fallen gelassen; es handelte sich lediglich um die restlichen Zimmerschlüssel. Immerhin konnten wir die Zimmer und den Aufenthaltsraum nutzen, und am nächsten Morgen beim Frühstück wurde auch die Wirtin vorstellig.
Die nächste - für mich wenig erfreuliche - abenteuerliche Überraschung erwartete uns am nächsten Tag, als während der Fahrt nach Aue mein Auto ungesunde Geräusche produzierte. Immerhin schafften wir es bis zur Ortseinfahrt von Aue, dann war die Weiterfahrt zu riskant. Vlastimil durfte so den Transportdienst übernehmen, diese Aufgabe erledigte er exzellent. Immerhin waren unsere Gastgeber bereit, den Wettkampf später beginnen zu lassen, bis alle Forchheimer am Spiellokal eingetroffen waren. Außerdem unterstützten mich Spieler und Funktionäre von Aue bei der Organisation des lokalen Abschleppdienstes, der meinen Wagen (Diagnose: defekte Wasserpumpe) zur Werkstatt brachte.
Vom Wettkampfverlauf habe ich nicht viel mitbekommen, da ich ein schnelles Remis ansteuerte, um mich um Wichtigeres zu kümmern. Unsere "Youngsters" Léon und Eduard waren vom Elo-Vorsprung ihrer Gegner (je mehr als 200 Punkte Differenz!) nicht beeindruckt, sondern besiegten sie und sorgten somit für einen märchenhaften Jahresabschluss, da alle restlichen Partien unentschieden endeten. Durch diesen Sensationssieg haben wir uns einen Puffer zu den Abstiegsrängen zugelegt und können erst einmal beruhigt in die Winterpause gehen. Zum Abschluss noch vielen herzlichen Dank an Aue für ihre Kulanz und Hilfsbereitschaft! Das zeugt von großer sportlicher Fairness!"
Geschrieben von Udo Güldner in 2. Bundesliga
Zur Legende Bobby Fischer <--- siehe mehr unter Links
Wir können im Erzgebirge auch die Wintersonnenwende feiern !

Vom Außenseiter zum Europameister: (Quelle: Zeit online)
Den größten Teamerfolg seiner Geschichte verdankt der deutsche Schachbund dem usbekischen Großmeister Kasimdschanow.
Der Schlachtplan für den entscheidenden Wettkampf gegen den Schachweltmeister Armenien wurde auf einem nächtlichen Spaziergang rund um die griechische Ferienanlage Porto Carras auf Sithonia entworfen. "Georg, die beste Chance, eine Partie zu gewinnen, haben wir an Deinem Brett", sagte der mit der deutschen Mannschaft angereiste Trainer Rustam Kasimdschanow leise.
Georg Meier, ein 24-jähriger Trierer, derzeit Wirtschaftsstudent an der Texas Tech University in Lubbock, konnte nicht sicher sein, ob er richtig verstanden hatte. Schließlich führte er die schwarzen Steine, ging nicht mit dem Vorteil des ersten Zugs ins letzte Europameisterschafts-Spiel. Und in Sergei Movsesian erwartete ihn ein fast sechzig Weltranglistenplätze vor ihm klassierter Gegner.
Doch Kasimdschanow hatte weiter gedacht: "Mit Weiß wird sich der Armenier gezwungen fühlen, auf Gewinn zu spielen. Aber gegen Georg in dieser Form zu gewinnen, ist sehr schwierig", sagt Kasimdschanow.
Meier sollte die Französische Eröffnung spielen. Wenn Movsesian dann auf die Vorstoßvariante verzichtete, sollte Meier jedoch nicht seine übliche Rubinstein-Variante spielen, mit der er fast immer ein Remis bekommt, aber selten gewinnt, sondern in die schärfere Hauptvariante einlenken. "Ich kann nicht sagen kann, ob das Georgs oder meine Idee war, wir haben so viel diskutiert und zusammen analysiert", so Kasimdschanow.
Die Marschroute des 31-Jährigen, der in der Bundesliga neuerdings zusammen mit Meier, Arkadi Naiditsch und Jan Gustafsson für Meister OSG Baden-Baden spielt, wurde am folgenden Tag umgesetzt: Am ersten Brett unternahm der Dortmunder Naiditsch mit Weiß keinerlei Gewinnversuche gegen Armeniens Spitzenspieler Lewon Aronjan. Nach nicht einmal zehn Minuten war ein Unentschieden vereinbart. Wenig später gab der Bochumer Daniel Fridman die einzige weitere Weißpartie remis.
An den beiden verbliebenen Brettern hatte das deutsche Team Schwarz. Das bedeutet in der Regel zunächst Defensive, doch schon in den vorangehenden Runden wurden die entscheidenden Punkte mit den schwarzen Figuren erzielt: Beim 2,5:1,5 gegen Rumänien ließ sich Fridman einen Springer wegnehmen, um das ausschlaggebende Tempo für einen Konter zu gewinnen. Gegen Aserbaidschan provozierte Naiditsch den Weltranglistenfünften Teimur Radschabow zu einem zum Scheitern verurteilten Angriff.
Meiers Variantenwechsel brachte Movsesian wie beabsichtigt aus dem Konzept. Mit Aufmerksamkeit und taktischen Schlägen an beiden Flügeln gewann er eine mustergültig geführte Partie. Als Meiers Mannschaftskollege Gustafsson alle Gewinnversuche Sargissjans abgewehrt hatte, war ein 2,5:1,5 perfekt.
Deutschland war Europameister vor Aserbaidschan und Ungarn. Armenien blieb nur der vierte Platz. Dauerfavorit Russland, das bis vor zehn Jahren fast alle Titel einstrich, steckte mit Platz fünf eine weitere Enttäuschung ein.
Noch schlimmer erwischte es den Sieger der letzten Schacholympiade: Die Ukraine wurde Fünfzehnter. Für den Deutschen Schachbund ist es nur ein Jahr nach seiner vielleicht schwersten Blamage, dem 64. Platz bei der Schacholympiade, der größte Mannschaftserfolg in seiner 134-jährigen Geschichte.
Alle fünf deutschen Großmeister, auch der gegen Armenien pausierende Rainer Buhmann aus Hockenheim, punkteten bei der EM besser, als ihre Elozahlen erwarten ließen. Außer bei der einzigen Niederlage gegen Bulgarien ging eine Partie verloren. "Es wurde unglaublich professionell für den Erfolg gearbeitet", sagt Buhmann. Ohne Konkurrenzdenken und Geheimnistuerei seien sogar persönliche Analysen zwischen den Profis ausgetauscht worden.
Der im vorigen Jahr eskalierte Honorarstreit mit dem Schachbund dürfte ihren Zusammenhalt gestärkt haben. Voll des Lobs ist Buhmann auch für Kasimdschanows Tipps in der Vorbereitung, die allen zusätzliches Selbstbewusstsein verschafft haben.
"Starke Schachspieler sind von Natur aus misstrauisch", sagt Kasimdschanow. "Bei vielen Teams wäre meine Hilfe nicht angekommen. Die Russen hätten von mir nichts angenommen. Aber die deutschen Spieler haben sehr schnell verstanden, dass ich da war, um ihnen zu helfen."
Kasimdschanow, der mit seiner Familie in Ruppichteroth im Bergischen Land wohnt, spricht fast perfekt Deutsch. Dass Weltmeister Anand auf seine Analysen setzt, die etwa 2008 in Bonn zwei vorentscheidende Schwarzsiege im WM-Kampf gegen Kramnik brachten, ist bekannt. Wie der Fide-Weltmeister des Jahres 2004 schachlich arbeitet, wusste im deutschen Team allerdings nur sein gelegentlicher Trainingspartner Fridman, der ihn im September beim Deutschen Schachbund ins Gespräch brachte.
Die Verpflichtung eines Theorietrainers forderten Naiditsch, Meier, Fridman und Gustafsson neben höheren Honoraren bereits 2010. Damals fehlte es dem Schachbund nicht nur an Mitteln sondern auch an Verständnis für die frustrierten Profis. Die damalige Verbandsspitze war drauf und dran, Naiditsch und Meier dauerhaft zu verbannen. Neue Sponsoren haben dann nur die finanzielle Seite des Konflikts gekittet.
Tage vor der EM stand Naiditsch aufgrund einer zynischen Bemerkung über den eigentlichen Bundestrainer Uwe Bönsch nochmals vor dem Rausschmiss. Nur ein Machtwort des seit Mai amtierenden Präsidenten Herbert Bastian beschwichtigte die Gemüter. Ob sich der Geist von Porto Carras in die Zukunft retten lässt, ist mehr als fraglich. Als Trainer für die Schacholympiade 2012 in Istanbul steht Kasimdschanow nicht zur Verfügung: "Ich werde für mein Heimatland Usbekistan spielen. Das ist keine Frage des Geldes."
"Hütte"- Denker ziehen an Tabellenspitze
Die zweite Vertretung des ESV Nickelhütte Aue hat an eigenen Brettern in der 3. Runde der Schach -Sachsenliga den USV TU Dresden II mit 5,5:2,5 bezwungen und ist damit an den Gästen vorbei an die Spitze gezogen. Die beste Leistung zeigte Frank Flöter, der mit einem Damen-Gambit seinen Widerpart zur Aufgabe zwang. Radek Londyn setzte sich gegen die einstge Jugend-Vizeweltmeisterin Piliz Osmanodja durch. Foto: Lars Rosenkranz Den dritten Auer Sieg erspielte Miroslav Jurasek. Alle anderen Duelle endeten remis.
2. Landesklasse Das Derby in der 2. Landesklasse zwischen Aue III und Bernsbach endete 4:4. Für die Gastgeber siegte Rainer Hillebrand, der sizilianisch eröffnete und nach einem Zugfehler von Volker Wesely gewann. Einen Einzelerfolg für Bernsbach holte Hartmut Meisel gegen Reinhard Oettel. Seche Partien gingen unentschieden aus. (Auf dem Foto oben: Christian Pössel vom ESV Nickelhütte Aue)
Bezirksliga und 2. Landesklasse
In der Bezirksliga kam Aue IV bei Wilkau-Haßlau zu einem 5:3. Siege gelangen Michael Otto, Dittmar Henke und Carol Hoffman. Die SG CX Schwarzenberg-Raschau unterlag Rapid Chemnitz 2,5:5,5. Schwarzenberg-Raschau II fertgte in der 2. Bezirksklasse Niederwiesa III mit 7:1 ab und Bernsbach II verlor gegen Neukirchen 3,5:4,5. (sst)
Quelle: FP vom 8.Nov. 2011 (gekürzt)
11. offene Einzelmeisterschaft u8 2011 Die Teilnehmer des ESV Nickelhütte Aue mit Pokalen und Geschenken aus Sebnitz zurück
Leonhard Ambach Salazar (55.) Niklas Böhm (76.) Richard Müller (77.) (von rechts nach links) Im Hintergrund ein hoffnungsvolles Berliner Talent, Luise Schnabel, erkämpfte Platz 45 (von 82).
 Vermeidbare Niederlagen kosten ESV den Sieg Schach, 2. Bundesliga:
Mannschaft der Nickelhütte muss sich in Erfurt mit einem Remis begnügen
Erfurt - Nach zwei Siegen, vier Remis und zwei Nieder- lagen ist die 2. Runde in der 2. Schach-Bundesliga Ost für den ESV Nickelhütte Aue mit einem 4:4 beim Erfurter SK zu Ende gegangen. "Ein Sieg war möglich, doch der wurde an den beiden Spitzenbrettern durch vermeidbare Nieder- lagen von Viesturs Meijers und Roman Slobodjan ver- geben", sagte Teamchef Rainer Hillebrand. Die beste Partie zeigte Sebastian Eichner. Nach guter Eröffnung bewies er viel Übersicht im Mittel- und Endspiel und zwang seinen Kontrahenten nach 4,5 Stunden zur Aufgabe. Stark präsentierte sich auch der Internationale Meister Cliff Wichmann. Er setzte auf die Französische Verteidigung und sicherte sich im Damenendspiel den Sieg. Die Partien von Peter Prohaszka, Vojtech Plat, Gunter Spieß und Lutz Diebl gingen unentschieden aus. Dabei beeindruckte der Schneeberger Diebl mit einigen klugen Verteidigungsvarianten. Großmeister Viesturs Meijers, der von einem internationalen Turnier in Bad Harzburg kam, bei dem er einen geteilten 1. Platz belegt hatte, war logischerweise nicht zufrieden mit seiner Leistung gegen Erfurt: "Die Partie verlief erst gut für mich. Aber dann unterlief mir ein Zugfehler, der das Aus bedeutete."
Aus Freie Presse vom 22.10. 2011 und 25.10. 2011
Freie Presse vom 11.Oktober 2011:
Sachsenligist begnügt sich mit Unentschieden Schach: Zweite Mannschaft des ESV Nickelhütte spielt in Großröhrsdorf 4:4 - Erfolge für Aue III und IV
Aue-Schwarzenberg - Der ESV Nickelhütte Aue II musste sich in der Sachsenliga beim SC Großröhrsdorf mit einem 4:4 begnügen. Die beste Leistung zeigte Radek Londyn, der seinen Kontrahenten zur Aufgabe zwang. Einzelsiege für die Auer gelangen zudem Miroslav Jurasek und Jaroslav Kalivoda. Unentschieden spielten Hanna und Alena Kubikova.
2. Landesklasse In der 2. Landesklasse erkämpfte Aue III einen 5,5:2,5 Erfolg in Neukirchen. Mit viel Übersicht gewannen Jürgen Heinz, Frank Flöter und Anton Keller ihre Duelle. Die restlichen fünf Begegnungen endeten remis. Bernsbach I verlor zuhause gegen Crimitschau 3,5:4,5 . Siege gelangen nur Ralf Schiek und Thomas Steger.
Bezirksliga und Bezirksklasse Mit 5,5:2,5 bezwang Aue IV in der Bezirksliga den SV Cranzahl. Für Aue siegten Michael Otto, Carol Hoffmann, Nils Natkowski und Stefan Romainczyk. Markneukirchen und Schwarzenberg-Raschau trennten sich 4:4 . Kay Seltmann entschied sein Duell für sich, sechs Partien gingen remis aus. In der 2. Bezirksklasse setzte sich Bernsbach II in Eppendorf mit 5:3 durch. (sst)
Auftakt stärkt Selbstvertrauen Junger Tscheche gibt Kostprobe seines Könnens
In der 2. Schach-Bundesliga hat der ESV Nickelhütte Aue zum Saisonauftakt in Staffel Ost den SC Torresch Nürnberg mit 5:3 be- zwungen. In der Aula der Mittelschule Aue-Zelle gewannen die Gastgeber drei Partien, vier endeten remis, nur eine ging verloren. "Das war ein verheißungsvoller Auftakt gegen die in Bestbesetzung angetretenen Nürnberger. Uns fehlten drei Groß- meister", so Teamchef Rainer Hillebrand. Die beste Partie für Aue spielte an Brett 3 der neuverpflich- tete 17-jährige internationale Meister Vojtech Plat (Foto) aus dem tchechischen Pardubice. Im Mittel- spiel wagte er ein Springeropfer und setzte dann zum erfolgreichen Matt- angriff an. Für den Gymnasiasten, der tschechischer Jugendmeister war, ist es der erste Einsatz im Aus- land. Er will sich in der Bundesliga profilieren. Stark spielte auch Roman Slobodjan an Brett 2. Er überzeugte mit einer glänzenden Eröffnung und souveränem Mittelspiel, zwang seinen Gegner nach einem Material- gewinn zur Aufgabe. Der dritte Sieg ging auf das Konto von Sebastian Eichner. Großmeister Viesturs Meijers, die internationalen Meister Cliff Wichmann und Gunter Spieß sowie Lutz Diebl erzielten Remis. Schwerstarbeit hatte Gunter Spieß zu leisten, der sein Duell nach fünf- eihalb Stunden in einer schwierigen Verteidigung mit einem Springer- endspiel beendete. "Das war wirkl- lich hart", meinte er erleichtert und ergänzte: " Das ganze Team hat vorbildlich gespielt". Die einzige Niederlage musste Jürgen Heinz an Brett 8 hinnehmen, "weil ich heute nie die richtige Einstellung zur Strategie meines Gegners gefunden habe", sagte er selbstkritisch. (sst) Quelle: FP v. 05.10.2011 Foto: Lars Rosenkranz
 Trio aus Schwarzenberg denkt gern voraus
Die Brüder Leonhard (links), Fridolin und Florian (rechts) Ambach-Salazar gehören zu den Schachtalenten des ESV Nickelhütte Aue. Der internationale Meister Cliff Wichmann gibt seine Er- fahrungen gern an die Jungs weiter. Quelle: FP v.28.09.2011 (gekürzt) Foto: Lars Rosenkranz
24./25.September 2011

Internationales Sparkassen-Schnellturnier in Hoyerswerda Wir haben einen guten 3. Platz belegt.
Mehr war bei der starken Besetzung der zwei Erstplazierten kaum möglich. Die Gäste aus Budapest erschienen, wie fast schon gewohnt, mit 4 Großmeistern. Trotzdem verloren sie den entscheidenden Kampf gegen Erfurt und wurden hinter diesen "nur" Zweiter.
Auch bei den Brettpreisen konnten wir an drei Brettern sehr gut punkten. Unsere Einzelergebnisse sahen so aus:
Melamed, Tetyana 11 (3.Brettpreis) Wichmann, Cliff 10½ (2.Brettpreis) Diebl, Lutz 6½ Schnabel, Ralf 11½ (2.Brettpreis)
Alle Ergebnisse sind unter: http://www.sparkassenturnier.de/ abrufbar.
Nachwuchsspieler stellt sein Können unter Beweis
Schach: ESV Nickelhütte II lässt zum Meisterschaftsbeginn an eigenen Brettern gegen Bennewitz nichts anbrennen
AUE-SCHWARZENBERG - Der Meisterschaftsauftakt im Schach auf Landes- und Bezirksebene ist am Wochenende vollzogen worden. In der Sachsenliga gelang dem ESV Nickelhütte Aue II ein 6:2 Sieg über Aufsteiger SV Bennewitz. Die Auer gewannen an eigenen Brettern fünf Duelle, spielten zweimal remis und gaben eine Partie kampflos ab. Die beste Leistung zeigte Christoph Peil. Im Mittelabschnitt glänzte der 14-Jährige mit einer tollen Kombination und setzte sich mit einer bemerkenswerten Strategie der Endspielgestaltung durch. Die weiteren Siege schafften Cliff Wichmann, Radek Londyn, Ralf Schnabel und Jürgen Heinz. Teamchef Rainer Hillebrand: "Trotz des klaren Ergebnisses war es ein hart erkämpter Erfolg über einen ehrgeizigen Kontrahenten". In der 2. Sachsenliga der AK u 20 kam Aue gegen den amtierenden Sachsenmeister aus Wilkau- Haßlau zu einem beachtlichen 2:2. Christoph Peil und Marc Neubert gewannen ihre Partien.
2. Landesklasse Aue III unterlag in der 2. Landesklasse bei Post Chrimitschau 2:6 und Saxonia Bernsbach I beim SC Glauchau 3,5:4,5. Alle von Saxonia gespielten Duelle endeten remis. Die Partie an Brett 1 wurde kampflos abgegeben. Für das einzige Erfogserlebnis der Auer in Chrimitschau sorgte Alena Kubikowa. Zwei weitere Partien gingen remis aus.
Bezirksliga und 2. Bezirksklasse In der Bezirksliga verlor Schwarzenberg-Raschau I gegen Reichenbach 3,5:4,5. Einzelsiege gelangen Mathias Vodel, Hans Jürgen Schreiber und Detlev Rudolph. Bei Rapid Chemnitz zog Aue IV mit 2:6 den Kürzeren. In der 2. Bezirksklasse setzte sich Schwarzenberg-Raschau II mit 6:2 bei Bernsbach II durch. (sst)
Quelle: FP v. 20.09.2011
 Ein junges Talent aus Gornsdorf
Rebecca Münzner (15)
Rebecca gelang bei dem Simultanspiel gegen die Internationale Großmeisterin Elisabeth Pähtz am 20. August in Zwönitz, eine der 6 Remispartien.
Durch diesen schönen Erfolg verdient Rebecca aus dem TSV Elektronik Gornsdorf unsere besondere Aufmerksamkeit.
Foto:R. Wendland Blick v. 24.08.2011
 Simultanschach in Zwönitz
Elisabeth Pähtz (26)
Deutschlands Nr.1 der Damen und auf Platz 35 der Weltrangliste, gewann 21 der 27 Partien.
Foto: Andreas Tannert FP. v. 23.08.2011

Terrassenturnier bei Ralf Schnabel
am 14.8.2011
Natürlich war der Veranstalter (2.v.re) mit seiner ganzen Familie
"mit von der Partie"

Blitzschach
im Puschkinhaus am 16. Juli 2011

Die Gewinner
1. Gunter Spieß (Mitte) 2. Cliff Wichmann (rechts) 3. Ralf Schnabel (links)
Mit von der Partie waren die jungen Talente Luise & Bennett Schnabel

Beim Stadtfest in Aue luden wir zum Simultanschach ein
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